Arbeitsverträge in Yangquan, Shanxi: Was ausländische Unternehmer wissen müssen
Warum kurze Arbeitsverträge in China gefährlich werden können Letzte Woche saß ein Partneranwalt einer renommierten norwegischen Kanzlei, Advokatfirma Føyen, an einem Tisch in Bjørvika, Oslo. Vor ihm lagen Dutzende Arbeitsverträge – alle von osteuropäischen Arbeitnehmern, alle befristet auf gerade einmal fünf Wochen. Die Verträge stammten von Leiharbeitsfirmen, die Mitarbeiter an Equinor-Anlagen vermittelten. Der Anwalt, Ole André Oftebro, fasste es so zusammen: „Wenn das hier ohne Aufsehen bleibt, ist das schlicht unglaublich.“ (VG, 26.10.2025). Sein Team hält diese Praxis für rechtlich fragwürdig – vor allem, weil sie gezielt ausländische Arbeitnehmer betrifft, die oft nicht wissen, was ihnen gesetzlich zusteht. ...