Arbeitsverträge in Sanya: Fallstricke für deutsche Gründer vermeiden
Arbeitsrecht in Sanya: Was deutsche Gründer oft übersehen Letzte Woche saß ich mit einem Gründer aus München in einem Café in der Dadonghai-Bucht. Sein Start-up – ein E-Commerce-Geschäft für nachhaltige Mode – lief gut, die ersten drei Mitarbeiter waren eingestellt. „Der Vertrag ist doch Standard“, sagte er und schob mir ein Dokument über den Tisch. Ich las: keine Regelung zur Probezeitverlängerung, ein Kündigungsfristen-Modell, das so in Hainan nicht greift, und eine Klausel zur Wettbewerbsverbotsentschädigung, die gegen die örtlichen Mindestvorgaben verstieß. Er hatte das Muster aus Deutschland mitgenommen, kurz übersetzen lassen und unterschreiben lassen. Kostenpunkt für die Nachbesserung jetzt: ein Vielfaches dessen, was eine vorherige Prüfung gekostet hätte. ...