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Persönliche Daten in Jingdezhen schützen: Ein Praxisleitfaden für deutsche Gründer

Datenschutz in Jingdezhen: Warum deutsche Gründer hier genauer hinschauen sollten Nehmen wir an, Sie sitzen in einem Café in Jingdezhen, der „Porzellanhauptstadt“ in Jiangxi. Der Kaffee schmeckt überraschend gut, das WLAN läuft, und Sie checken gerade die Kundendaten Ihres neuen E-Commerce-Projekts für den chinesischen Markt. Namen, Adressen, vielleicht sogar Zahlungsdaten – alles liegt offen auf Ihrem Laptop. Fühlt sich normal an? In Deutschland wäre das ein Albtraum wegen DSGVO. In China? Da gilt seit dem 1. November 2021 das Gesetz zum Schutz personenbezogener Informationen (PIPL, Personal Information Protection Law). Und das hat Zähne. Bußgelder können bis zu 50 Millionen Yuan oder 5 % des Jahresumsatzes betragen. Für einen deutschen Mittelständler, der gerade erst in Jiangxi Fuß fasst, kann das existenzbedrohend sein. Die lokale Durchsetzung in Städten wie Jingdezhen mag noch etwas „weicher“ wirken als in Shanghai oder Shenzhen, aber die Richtung ist eindeutig: Die Behörden schärfen die Kontrollen, besonders bei grenzüberschreitendem Datenverkehr. Wer hier „Augen zu und durch“ macht, zahlt Lehrgeld – oft teurer als ein guter lokaler Anwalt. ...

2026-07-18 · 2 Minuten · 1893 Wörter · JingJing