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Mitarbeiter kündigen in Lincang: Fallstricke & Anwalts-Tipps für Deutschland-Unternehmer

Kündigung in Lincang: Warum „einfach Brief schreiben“ in China scheitert Lincang im Südwesten Yunnans – bekannt für Tee, Kaffee und die Grenze zu Myanmar. Für deutsche Mittelständler, die hier eine Niederlassung oder ein Joint Venture betreiben, ist die Region attraktiv: niedrigere Lohnkosten, Förderprogramme für Grenzhandel, wachsende Infrastruktur. Aber: Wer hier einen Mitarbeiter trennt, stolpert oft über Details, die im deutschen Arbeitsrecht gar keine Rolle spielen. China’s Labor Contract Law (劳动合同法) kennt keine „freie Kündigung“. Jede Beendigung braucht einen gesetzlichen Grund – und die lokale Arbeitsbehörde (人社局) in Lincang prüft streng. Ich kenne Fälle, wo ein deutscher Geschäftsführer die Kündigung per E-Mail aus Frankfurt schickte, weil „der Mitarbeiter eh nicht mehr da war“. Ergebnis: Schadenersatz in Höhe von 2 N (doppelte Abfindung) plus offene Löhne, weil die Schriftform nach chinesischem Recht fehlte und die Anhörung des Betriebsrats (工会) unterblieb. ...

2026-08-27 · 2 Minuten · 1021 Wörter · JingJing

Grenzüberschreitendes Kapitalmanagement in Yunnan Lincang: Was deutsche Gründer wissen müssen

Kapitalmanagement in Lincang: Warum der Grenzverkehr für deutsche Gründer kein Spaziergang ist Wer als deutscher Unternehmer in Yunnan Fuß fassen will, landet schnell in Kunming oder Dali. Lincang (临沧) im Südwesten der Provinz bleibt oft unter dem Radar – dabei entwickelt sich die Region an der Grenze zu Myanmar still zum interessanten Korridor für grenzüberschreitenden Handel und Investitionen. Seit der Vertiefung der Lancang-Mekong-Kooperation (LMC) und dem Ausbau der China-Myanmar Economic Corridor (CMEC) Infrastruktur fließt mehr Kapital über diese Grenze. Doch genau hier liegt das Problem: Kapital fließt nicht wie Wasser. Es folgt Regeln – chinesischen, myanmarischen, internationalen – und die sprechen nicht immer dieselbe Sprache. Für deutsche Gründer, die an klare EU-Regulatorik und vorhersehbare Bankprozesse gewöhnt sind, kann der Alltag in Lincang eine kostspielige Lektion werden. Dieser Artikel sortiert, was wirklich zählt: Wo die Fallstricke liegen, warum ein lokaler chinesischer Anwalt kein „Nice-to-have“ sondern Überlebenswerkzeug ist, und wie man sein Kapitalmanagement so aufsetzt, dass man nachts schlafen kann. ...

2026-08-25 · 3 Minuten · 2083 Wörter · JingJing

Cybersicherheit in Yunnan Lincang: Was deutsche Gründer wissen müssen

Cybersicherheit in Yunnan Lincang: Der blinde Fleck deutscher Expansionspläne Lincang. Für die meisten in Deutschland klingt der Name nach Tee, nach Bergen, nach einer Ecke Chinas, die weit weg ist von den schillernden Skylines Shenzhais oder Shanghais. Genau das ist der Punkt. Wer 2026 als deutsches Unternehmen – egal ob Mittelständler aus dem Maschinenbau, Hidden Champion der Medizintechnik oder Agri-Food-Startup – in die Präfektur Lincang im Südwesten Yunnans expandiert, tut das oft mit einem klaren Fokus: Marktzugang, Rohstoffe, Lieferketten, Nähe zu Südostasien. Cybersicherheit? Steht oft auf Seite 17 der Due-Diligence-Checkliste. Wenn überhaupt. ...

2026-08-22 · 3 Minuten · 2186 Wörter · JingJing

Steuerwohnsitz in China: Was Gründer aus Deutschland in Yunnan Qujing wissen müssen

Steuerfalle China: Warum der Wohnsitz in Yunnan Qujing über Ihre Steuerlast entscheidet Stellen Sie sich vor: Sie sind deutscher Gründer, haben Ihr Business in Yunnan Qujing aufgebaut, die ersten Aufträge laufen – und dann flattert das Schreiben vom Finanzamt. Nicht vom deutschen, sondern vom chinesischen. Plötzlich geht es um die Frage: Sind Sie steuerlich in China ansässig? Die Antwort bestimmt, ob Sie nur auf Ihre China-Einkünfte Steuern zahlen oder auf Ihr Welteinkommen. Genau hier hapert es bei den meisten Expats. Die Bestimmung des Steuerwohnsitzes (税收居民身份认定) in China folgt eigenen Regeln, die sich gewaltig von deutschen Vorstellungen unterscheiden. In Yunnan Qujing, einer aufstrebenden Region mit wachsender internationaler Geschäftstätigkeit, wird dieses Thema immer brisanter. Seit 2019 gilt die 183-Tage-Regel verschärft, und die Behörden schauen genauer hin. Wer hier falsch liegt, zahlt Nachzahlungen, Säumniszuschläge – und im schlimmsten Fall droht Strafverfahren. Ich kenne Fälle, da hat ein einziger falsch berechneter Tag 200.000 Euro gekostet. Das ist kein Scherz. ...

2026-08-01 · 2 Minuten · 1502 Wörter · JingJing