Interne Revision in Shanghai: Wie lokale Anwälte Risiken aufdecken
Warum interne Revision in Shanghai kein Do-it-yourself-Projekt ist Letzte Woche saß ich mit einem Gründer aus München in einem Café in Xuhui. Sein Unternehmen – ein mittelständischer Maschinenbauer – läuft seit drei Jahren über eine WFOE (Wholly Foreign-Owned Enterprise) in Shanghai. Alles schien glatt zu laufen: Umsätze steigen, lokale Mitarbeiter sind eingestellt, die Bilanz sieht gut aus. Dann kam der Brief vom Finanzamt. Kein großes Drama, nur eine „routinehafte Prüfung“. Aber die Fragen, die die Prüfer stellten, hatten es in sich: Warum stimmen die internen Verrechnungspreise nicht mit den Zollwerten überein? Warum fehlen bei drei Lieferanten die Fapiao (chinesische Rechnungen)? Und warum wurde die Jahresabschlussprüfung vom deutschen Headquarter freigegeben, ohne dass die chinesische Seite die Konsolidierung geprüft hat? ...