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Wir sind offen für eine Zusammenarbeit mit deutschen Anwälten und Kanzleien, die im Bereich des internationalen und chinesischen Rechts tätig sind.

Interne Revision in Shanghai: Wie lokale Anwälte Risiken aufdecken

Warum interne Revision in Shanghai kein Do-it-yourself-Projekt ist Letzte Woche saß ich mit einem Gründer aus München in einem Café in Xuhui. Sein Unternehmen – ein mittelständischer Maschinenbauer – läuft seit drei Jahren über eine WFOE (Wholly Foreign-Owned Enterprise) in Shanghai. Alles schien glatt zu laufen: Umsätze steigen, lokale Mitarbeiter sind eingestellt, die Bilanz sieht gut aus. Dann kam der Brief vom Finanzamt. Kein großes Drama, nur eine „routinehafte Prüfung“. Aber die Fragen, die die Prüfer stellten, hatten es in sich: Warum stimmen die internen Verrechnungspreise nicht mit den Zollwerten überein? Warum fehlen bei drei Lieferanten die Fapiao (chinesische Rechnungen)? Und warum wurde die Jahresabschlussprüfung vom deutschen Headquarter freigegeben, ohne dass die chinesische Seite die Konsolidierung geprüft hat? ...

2026-10-05 · 2 Minuten · 1896 Wörter · JingJing

Niederlassung in Jixi, Heilongjiang: Was deutsche Gründer vor Ort wirklich erwartet

Der Strukturwandel in Jixi: Warum deutsche Unternehmen jetzt genau hinschauen sollten Jixi in Heilongjiang – da denken die meisten in Deutschland erst mal an Kohle, kalte Winter und schwere Industrie. Genau das ist aber der Punkt: Die Stadt sitzt im Nordosten Chinas, an der Grenze zu Russland, und ist seit Jahrzehnten das Rückgrat der chinesischen Kohleenergie. Doch seit Peking die „Revitalisierung des Nordostens“ (东北振兴) und die „Duale-Kreislauf-Strategie“ (双循环) vorantreibt, passiert dort mehr, als man auf den ersten Blick sieht. ...

2026-10-04 · 3 Minuten · 2409 Wörter · JingJing

Ausländische Mitarbeiter in Shantou einstellen: Compliance-Check

Ausländische Talente in Shantou: Was deutsche Gründer oft unterschätzen Shantou. Die Stadt am Perlflussdelta hat ihren ganz eigenen Rhythmus. Teochew-Kultur, Hafenluft, eine Mischung aus Tradition und überraschender Moderne. Für deutsche Unternehmer, die hier Fuß fassen wollen – sei es in der Fertigung, im Textilhandel oder in neuen Tech-Nischen –, ist der Reiz groß. Die Infrastruktur stimmt, die Lieferketten sind kurz, die Leute sind pragmatisch. Aber dann kommt der Moment, wo das Team wachsen muss. Ein deutscher Ingenieur für die Qualitätskontrolle. Ein Vertriebsprofi aus den USA für den Überseemarkt. Ein kreativer Kopf aus Frankreich fürs Design. Klingt erstmal nach Standard-Hiring. In China ist es das nicht. ...

2026-10-03 · 3 Minuten · 2477 Wörter · JingJing

Medizinwerbung in Pingxiang: Compliance-Fallen für deutsche Gründer vermeiden

Medizinwerbung in Jiangxi: Warum Pingxiang für deutsche Gründer ein Sonderfall ist Mitte September 2026 hat die Marktüberwachungsbehörde von Pingxiang (萍乡市市场监督管理局) eine weitere Welle von Abmahnungen gegen Kliniken und Gesundheitsplattformen veröffentlicht, die mit „heilenden“ Versprechen für chronische Krankheiten warben. Was auf den ersten Blick wie ein lokales Verwaltungsverfahren aussieht, hat für deutsche Gründer, die in Jiangxi eine Klinik-Kooperation, eine Telemedizin-App oder einen Wellness-Service starten wollen, handfeste strategische Bedeutung: Die Durchsetzungspraxis in Pingxiang ist strenger als in vielen Küstenstädten, weil die Provinzbehörde Jiangxi die Vorgaben der Werbegesetz-Revision 2021 und der Verwaltungsmaßnahmen für Medizinwerbung (2022) seit 2023 pilothaft „null Toleranz“ umsetzt. Wer das nicht auf dem Schirm hat, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern den Entzug der Medizinwerbeprüfbescheinigung (医疗广告审查证明) – und damit de facto das Aus für jeden Marketingkanal in der Region. ...

2026-10-02 · 2 Minuten · 1285 Wörter · JingJing

Arbeitsrechtliche Streitigkeiten in Yulin, Guangxi: Was deutsche Unternehmer wissen müssen

Arbeitsstreitigkeiten in Yulin: Warum der lokale Kontext über Gewinn oder Verlust entscheidet Wenn ein deutsches Unternehmen in China expandiert, landen die meisten rechtlichen Überraschungen nicht im Gesellschaftsrecht oder bei der Markeneintragung – sie landen im Arbeitsrecht. Und zwar oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet: in Städten der zweiten und dritten Reihe wie Yulin in Guangxi. Im Jahr 2025 haben wir bei Lvga.com eine Zunahme von Anfragen deutscher KMU gesehen, die in Guangxi produzieren oder Zulieferer managen. Das Muster ist fast immer gleich: Ein langjähriger Mitarbeiter wird gekündigt, die Abfindung wird nach „deutschem Gefühl“ berechnet (meist zu niedrig), der Mitarbeiter geht zur Schlichtung (调解), dann zum Arbeitsgericht (仲裁委员会) – und das Unternehmen steht plötzlich vor Vollstreckungstiteln, die das Dreifache des eigentlichen Streitwerts betragen können. ...

2026-10-01 · 3 Minuten · 2418 Wörter · JingJing

Steuer-Compliance in Qinghai Huangnan: Was deutsche Gründer wissen müssen

Steuer-Compliance in Qinghai Huangnan: Der Einstieg für deutsche Gründer Wenn du als deutscher Unternehmer nach China expandierst, landen die meisten Gedanken zuerst in Shanghai, Shenzhen oder Peking. Qinghai Huangnan (青海黄南) – ein autonomer tibetischer Bezirk in der Provinz Qinghai – steht selten auf dem Radar. Genau das macht die Region aber interessant: Weniger Wettbewerb, spezifische Förderprogramme für Westchina und eine wachsende Infrastruktur. Doch wer hier geschäftlich aktiv wird, stößt schnell auf ein Thema, das keine Kompromisse duldet: International Tax Compliance. ...

2026-09-30 · 2 Minuten · 1307 Wörter · JingJing

Markenschutz in Alxa: Wie deutsche Gründer Fallen vermeiden

Markenschutz in Alxa: Warum das Madrid-System nur der erste Schritt ist Wer als deutscher Unternehmer nach China expandiert, denkt oft: „Ich reiche meine Marke über das Madrid-System ein, zahle die Gebühren, und gut ist.“ Das ist verständlich – das System der WIPO (Weltorganisation für geistiges Eigentum) ist bequem, zentralisiert und auf Deutsch oder Englisch bedienbar. Aber wer glaubt, damit sei der Markenschutz in China „erledigt“, lernt oft die harte Tour: Eine internationale Registrierung (IR) nach Madrid ist in China nur so stark wie ihre nationale Durchsetzung. Und die passiert nicht in Genf, sondern vor Ort – in Beijing, in Shanghai, und eben auch in Präfekturen wie Alxa (阿拉善盟) im Westen der Inneren Mongolei. ...

2026-09-29 · 2 Minuten · 1745 Wörter · JingJing

Cloud-Compliance in Guangxi Chongzuo: Wie deutsche Gründer rechtlich sicher starten

Cloud-Compliance in Guangxi Chongzuo: Der Startschuss für deutsche Gründer Mal ehrlich: Wer als deutsches Unternehmen nach China expandiert, denkt zuerst an Shanghai, Shenzhen oder Peking. Dass Guangxi Chongzuo (广西崇左) – eine Grenzstadt zu Vietnam – plötzlich auf dem Radar auftaucht, liegt nicht an der Skyline. Es liegt an der China-ASEAN-Expo, an neuen Industrieparks, an günstigeren Betriebskosten und an der strategischen Lage für den südostasiatischen Markt. Aber: Wer hier Server aufstellt, Daten verarbeitet oder Cloud-Dienste nutzt, stolpert schnell über Chinas Cybersicherheitsgesetz (CSL), das Datensicherheitsgesetz (DSL) und das Gesetz zum Schutz personenbezogener Informationen (PIPL). Die Vorschriften sind streng, die Durchsetzung unberechenbar, und „Standard-Vorlagen“ aus München funktionieren in Nanning oder Chongzuo schlicht nicht. ...

2026-09-28 · 2 Minuten · 1489 Wörter · JingJing

Anwaltsschreiben aus Shanghai: Was Deutsche Gründer jetzt tun müssen

Post aus Shanghai: Wenn der Brief vom chinesischen Anwalt ins Haus flattert Es ist ein ganz normaler Montagmorgen in München, Hamburg oder Berlin. Die Kaffeemaschine läuft, der Terminkalender ist voll – und dann liegt da dieser Brief. Umschlag aus China, Absender eine Anwaltskanzlei in Shanghai. Kein Werbeprospekt, keine Rechnung. Ein Lawyer Letter (律师函). Der Puls steigt kurz. Was wollen die? Eine Patentverletzung? Ein Vertragsbruch? Oder nur ein Missverständnis, das sich mit einem Anruf klären lässt? ...

2026-09-27 · 2 Minuten · 1964 Wörter · JingJing

Handelsbarrieren in Ningxia Yinchuan: Was deutsche Gründer vor Ort wirklich erwartet

Wenn der Markt in Ningxia Yinchuan ruft, aber der Zoll schweigt Letzte Woche erreichte mich eine Nachricht von Thomas, einem Maschinenbauer aus Bayern, der seit Monaten versucht, seine Spezialventile nach Ningxia zu liefern. Die Muster waren genehmigt, der Preis stand, der Kunde in Yinchuan war heiß. Dann kam die E-Mail vom chinesischen Einkäufer: „Der Zoll in Yinchuan hält die Sendung fest. Es fehlt ein Zertifikat, von dem wir noch nie gehört haben.“ Thomas saß in München und verstand die Welt nicht mehr. Sein deutscher Frachtführer zuckte nur mit den Schultern. Der chinesische Kunde wurde nervös. Genau in diesem Moment merkt man: Eine Handelsbarriere ist oft kein Gesetz, das man im Bundesanzeiger nachlesen kann. Es ist eine Verwaltungsentscheidung vor Ort, ein fehlendes Papier, ein Dolmetscher, der das falsche Fachwort wählt. Für deutsche Gründer, die nach Ningxia expandieren, ist der Gang zum lokalen chinesischen Anwalt keine Option – er ist die Versicherung, dass der Container nicht zum teuersten Lagerplatz der Welt wird. ...

2026-09-26 · 2 Minuten · 1445 Wörter · JingJing